Im ersten Teil der Bedarfsanalyse zur WERTstatt haben wir durch Fokusgruppen bereits wertvolle Einblicke gewonnen, welche Themen und Fragestellungen rund um die WERTstatt für unsere Studierenden relevant sind. Es wurde deutlich: Der Wunsch nach Reflexion, Orientierung und einem moderierten Raum für den gemeinsamen Austausch über Werte ist groß.
Nun ist der zweite Teil der Bedarfsanalyse abgeschlossen. Durch eine umfassende Online-Befragung, an der sich insgesamt 472 Psychologiestudierende aus dem Bachelor- und Masterstudiengang der FernUniversität in Hagen beteiligt haben, konnten wir weitere wichtige Einblicke in die vielfältigen Bedürfnisse, Motivationen und Vorstellungen der Studierenden in Bezug auf die WERTstatt gewinnen.
Ein starkes Signal: Das Thema Werte bewegt
Die hohe Beteiligung an der Umfrage ist für uns ein Zeichen für das starke Interesse am Thema und einem Format wie der WERTstatt. Das spiegelt sich auch in der Einschätzung wider, wie bedeutsam das Thema Werte für die Studierenden ist: Die Mehrheit bewertet das Thema sowohl für den persönlichen Alltag als auch für den beruflichen Kontext als sehr relevant. Das grundsätzliche Interesse an der WERTstatt teilzunehmen, ist dabei sehr hoch.
Erwartungen an die WERTstatt: Raum für Austausch und Entwicklung
Die Studierenden wurden gefragt, was sie sich von der WERTstatt erhoffen. Es kristallisierten sich drei große Schwerpunkte heraus, die besonders häufig genannt wurden:
- Perspektiverweiterung und Austausch über Werte
- Selbstreflexion und Identifikation eigener Werte
- Das Erlernen des Umgangs mit Wertekonflikten
Auch die persönliche und berufliche Weiterentwicklung spielt eine zentrale Rolle für die Motivation zur Teilnahme. Die Studierenden nennen dabei sowohl persönliche als auch berufliche Beweggründe:
Persönliche Motivationen:
- Der Wunsch nach Selbstreflexion
- Die eigene Persönlichkeitsentwicklung
- Ein allgemeiner Wissenszuwachs und ein grundlegendes Interesse an der Wertethematik
Berufliche Motivationen:
- Weiterbildung und Kompetenzgewinn
- Handwerkszeug für den Umgang mit Wertekonflikten
- Die konkrete, praktische Anwendung der WERTstatt-Inhalte
Neben der Frage nach der Relevanz ging es bei der Befragung auch um das Wie: Um die Integration der WERTstatt in den oft eng getakteten Alltag unserer Studierenden möglich zu machen, haben wir Fragen zum bevorzugten Zeitrahmen sowie zu geeigneten Formaten gestellt. Die Antworten der Studierenden waren dabei eine wertvolle Orientierung. Sie helfen uns, die Rahmenbedingungen passgenau zu gestalten – damit die WERTstatt bald starten kann.
Von: Julia Platzmann





